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Freitag den 6. März 2015 16.30 Uhr St. Jakobushaus Reussstraße 4 38640 Goslar |
Unbewältigte Vergangenheit Die Geschichte des Antisemitismus als AufgabeSeminar des St. Jakobushauses, Goslar, in Kooperation mit den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Göttingen, Hannover und Niedersachsen-Ost Die Geschichte ist uns Menschen aufgegeben. Sie kann erforscht, erzählt, bewusst gehalten, aber niemals „erledigt“ werden. Für die Geschichte der Schoa gilt dies ganz besonders. So geht das Seminar diese Aufgabe aus unterschiedlichen Perspektiven an: historiographisch, philosophisch, theologisch und literarisch. Es fokussiert sich dabei auf die Figur Adolf Eichmann, dessen Prozess 1961 eine Wende im Umgang mit den NS-Verbrechen darstellt. Das Seminar beschreibt die Biographie Eichmanns, folgt der literarischen Gestalt Shalom Nager, dem unfreiwilligen Henker Eichmanns, und seinem persönlichen Kampf gegen das Unauslöschbare in den Verbrechen des Antisemitismus. Es lauscht der Philosophin Hannah Arendt und ihren Ausführungen zur Beschaffenheit des Bösen und fragt die theologische Ethik nach der Bedeutung der Schoa für unser Handeln heute. Referierende: Astrid Dehe, Achim Engstler, Dr. Gregor Scherzinger Seminarleitung: Dr. Gregor Scherzinger, St. Jakobushaus Kosten: 59,00 E pro Person/DZ, 73,00/EZ, 35 E für Schüler_innen und Studierende pro Person/DZ Anmeldung an: St. Jakobushaus, Reussstraße 4, 38640 Goslar, Telefon 0 53 21 / 34260; Fax 0 53 21 / 342626; |
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