Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Göttingen e.V.
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Mittwoch, den 24. Juni 2026 , 19 Uhr -- Gemeindesaal der Ev.-reformierten Kirche, Untere Karspüle 11, Göttingen

Sonntag, den 7. März 2027 -- Verschiedene Orte, s. Text
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Donnerstag, den 4. Juni 2026 , 18 Uhr -- KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zeigt Wanderausstellung »Wer ein Leben rettet…« – Lebensgeschichten von Kindern des »Verlorenen Transports« von Juni bis September in der Flohburg – Eröffnung am 04. Juni mit Initiator und Kurator Günter Morsch
Vom 04. Juni bis 06. September 2026 präsentieren die FLOHBURG | Das Nordhausen Museum und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora gemeinsam die Ausstellung »Wer ein Leben rettet…« – Lebensgeschichten von Kindern des »Verlorenen Transports«. Die Ausstellung, die vom Freundeskreises Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE in Domsdorf e.V. erarbeitet wurde, widmet sich den Geschichten der Überlebenden eines Räumungstransports aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen.
Am 23. April 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee in der Nähe des kleinen Dorfes Tröbitz (Lausitz) mehr als 2300 völlig entkräftete und kranke Jüdinnen und Juden – Kinder, Frauen und Männer. Sie waren aus dem KZ Bergen-Belsen in einem Güterzug deportiert worden, der als der »Verlorene Transport« bezeichnet wird. Etwa 500 Jüdinnen und Juden starben während der Fahrt oder in den Tagen und Wochen danach. Sie wurden in Massengräbern entlang der Zugstrecke und in Tröbitz beigesetzt. Die Wanderausstellung stellt die Lebensgeschichten von acht Kindern des »Verlorenen Transports« anhand von zumeist unbekannten Fotografien, Zeichnungen und Texten dar.
Eröffnet wird die Ausstellung in der Flohburg am Donnerstag, 04. Juni, 18 Uhr. Initiator und Kurator Günter Morsch (bis 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen) wird inhaltlich in die Ausstellung einführen. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
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Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Telefon: +49(0) 3631 4958 23
Montag, den 29. Juni 2026 , 19.30 Uhr -- Kino Lumière, Geismarlandstraße 19

In Kooperation mit dem Abendgymnasium Göttingen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
TRUUS‘ CHILDREN erzählt die bewegende, wahre Geschichte einer außergewöhnlichen Frau: Truus Wijsmuller. In einer Zeit von Angst, Verfolgung und politischer Dunkelheit stellte sie sich mutig gegen das Unrecht des Nationalsozialismus und rettete damit das Leben von über 10.000 Kindern. Mit unglaublicher Entschlossenheit organisierte Truus Kindertransporte und brachte jüdische Kinder aus Nazi-Deutschland in Sicherheit, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. TRUUS‘ CHILDREN ist ein eindrucksvoller Film über Mut, Menschlichkeit und die Kraft einer einzelnen Person, etwas zu verändern. Er erinnert uns daran, wie wichtig Zivilcourage ist, damals wie heute.
Im Anschluss an die Vorstellung lädt die Junge Programmgruppe zu einem Gespräch mit den Regisseurinnen Pamela Sturhoofd und Jessica Van Tijn ein, bei dem Fragen zur Dokumentation gestellt werden können und Einblicke in die Filmproduktion gewährt werden.
