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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

 
Unterschiedliche Veranstaltungen -- s. Text

Veranstaltungen von "Begegnung Christen und Juden in Niedersachsen"


Liebe Mitglieder,

im Anhang finden Sie einen Link zum aktuellen Newsletter des Vereins Begegnung Christen und Juden Niedersachsen e.V. Ich bin da als Privatperson Mitglied und finde die angebotenen Veranstaltungen ausgesprochen lohnend. In der Zeit des Lockdowns sind nahezu alle Veranstaltungen online zugänglich, per Zoom oder auch auf youtube zum Nachsehen. Aufgrund eines Fehlers im System habe ich den aktuellen Newsletter erst jetzt auf Nachfrage bekommen und habe beim Durchlesen eine Reihe interessanter Angebote für den Mai gefunden. Deshalb meine Empfehlung: Öffen Sie den Link im Anhang und schauen mal rein! Zusätzlich habe ich Ihnen die Informationen zu den Veranstaltungen kopiert, so dass Sie einen Überblick haben. (Die Links funktionieren aber wohl nur, wenn Sie die Website aus dem Anhang aufrufen.)

So viel für heute - ein Mitgliederbrief mit der Einladung zur Mitgliederversammlung geht heute als Briefpost raus.
Herzliche Grüße
Ihre Esther Heling-Hitzemann

Link zum Verein "Begegnung Christen  Juden in Niedersachsen

Liberales jüdisches Leben in Hannover

Perspektiven für die Zukunft

Die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, Dr. Rebecca Seidler, wird an diesme Abend Einblicke in ihre Arbeit geben. Welche Themen beschäftigen die Mitglieder, den Vorstand und die Vorsitzende aktuell? Was wird getan, um die junge Generation für die Aktivitäten der Gemeinde zu gewinnen?
Referentin: Dr. Rebecca Seidler, Hannover
Termin: 04. Mai 2021, 19.00 Uhr
Zoom - Link
Meeting-ID: 813 6771 2056, Kenncode: 832494
You Tube - Link      

Einladung zum Fastenbrechen

Einladung zum Fastenbrechen im Ramadan

Judentum, Christentum und Islam kennen zahlreiche Fastentage. Jede Tradition hat ihre eigenen Geschichten und Bräuche. Aus Anlass des Ramadan sind Sie eingeladen, mit Muslimen, Juden und Christen ins Gespräch zu kommen und das Fastenbrechen im Ramadan zu begehen. Wenn Sie sich bis zum 5. Mai bei uns anmelden, erhalten Sie eine süße Köstlichkeit per Post.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Forum Dialog in Niedersachsen der Hizmet-Bewegung.
Referent*innen: Erkan Koc, Rabbiner Dr. Gábor Lengyel, apl. Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover.
Termin: Montag, 10. Mai 2021, 20:00 Uhr
Zoom-Meeting beitreten:
Meeting-ID: 856 0802 5534, Kenncode: 200175     

Zeitreise. Jüdische Feste und Traditionen

Eine Buchpräsentation mit der Autorin und der Übersetzerin

In Israel ist das erfolgreiche Buch Baseman der Jerusalemer Rabbinerin und Professorin Dalia Marx bereits in zweiter Auflage erschienen. Jetzt hat es Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg ins Deutsche übersetzt. Zeitreise. Jüdische Feste und Traditionen – so lautet der deutsche Titel.
Die Autorin Dalia Marx und die Übersetzerin Ulrike Offenberg werden das Buch gemeinsam vorstellen.
Referentinnen: Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Hameln und Prof. Dr. Dalia Marx, Jerusalem.
Termin: 12. Mai 2021, 18.00 Uhr
Zoom-Meeting beitreten:
Meeting-ID: 898 7199 5839, Kenncode: 199662

Ein Spaziergang durch das jüdische Hannover

Von den Anfängen bis in die Gegenwart  

Tapetenkleister, Frankfurter Nationalversammlung, Autoreifen, Bilderbücher… Sind das Begriffe, die Sie mit dem jüdischen Hannover verbinden? Der digitale Spaziergang durch Zeit und Raum legt Verschwundenes und Vergessenes frei und schärft den Blick für die Stadt als historisches „Dokument“ und wirft ein Licht auf das Wirken jüdischer Frauen und Männer aus Hannovers Vergangenheit und Gegenwart. Die aus Dublin stammende Historikerin Dr. Edel Sheridan-Quantz erarbeitete u.a. die Ausstellung „Fremde Heimat. Rettende Kindertransporte 1939-1939." Sie wirkte an der Entwicklung des ZeitZentrums Zivilcourage mit, das im Frühjahr eröffnet wurde.
Referentin: Dr. Edel Sheridan-Quantz
Termin: 20. Mai, 18:00
Zoom-Link:
Meeting-ID: 840 5278 5639, Kenncode: 702296  

Gelehrte im Gespräch

Spirit bewegt – Schawuot beziehungsweise Pfingsten

Was später von Christ*innen als Pfingsten gefeiert wurde, war ein Schawuot-Fest, an dem die Jesus-Messias-Gläubigen nach seinem Tod in Jerusalem zusammenkamen. In der Apostelgeschichte ist dies anschaulich beschrieben. Bei der Reihe Gelehrte im Gespräch kommen jüdische und christliche Gesprächspartner*innen auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch.
Referent*innen sind dieses Mal:
Prof.in Dr. Irmtraud Fischer, Institut für alttestamentliche Bibelwissenschaft, Universität Graz; Rabbiner Dr. Tom Kučera, Rabbiner der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom München.
Moderation: Pastor Christoph Rehbein, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hannover
Das Publikum ist eingeladen, sich mit Fragen am Dialog zu beteiligen.
Termin: 18.05., 19:00 - 20:30
Über diesen Link können Sie sich anmelden

Die Bibel im Dialog lesen

Die Berufung am brennenden Dornbusch (Ex 3,1 – 4, 17)

Um ihn zu seiner Mission zu überzeugen, musste Gott viele Überredungskünste anwenden, bis Moses dazu bereit war. Die Berufungsgeschichte am Dornbusch ist in Judentum wie Christentum oft ausgelegt worden und hat im Gottesverständnis, in der Kunst und in der Frömmigkeitsgeschichte beider Religionen ihre Wirkungen entfaltet. Die Texte der Hebräischen Bibel sind grundlegend für jüdisches und für christliches Selbstverständnis. Doch aus denselben Texten sind unterschiedliche Lesarten mit Auswirkungen auf Gottesbilder, Liturgie und Spiritualität erwachsen. Darüber werden Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Hans-Georg Spangenberger miteinander und mit den Teilnehmer*Innen ins Gespräch kommen.
Referent*Innen: Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Berlin/Hameln und Pastoralreferent i. R. Hans-Georg Spangenberger, Bad Orb/Hameln.
Termin: Donnerstag, 27. Mai 2021, 19.00 bis 20.30 Uhr
Zoom – Link:
Meeting-ID: 851 5440 1625, Kenncode: 989927
Eine Veranstaltung des Vereins „Begegnung Christen und Juden Niedersachsen, e.V“ und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln.

Diese sechs Veranstaltungen finden statt im Rahmen der Kampagne  
321–20211700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"


Ausstellung und Ringvorlesung  

Pazifistische Alternativen

Vom 18. Mai bis zum 18. Juni 2021 präsentiert das Institut für Theologie an der Leibniz Universität Hannover eine digitale Ausstellung mit dem Titel „Theologen und Künstler*Innen für den Frieden in der Weimarer Republik“. Anhand einprägsamer Zitate von Theologen sowie Bildern von Malerinnen und Malern, die sich in der Weimarer Republik für den Frieden einsetzten, zeigt Dr. Reinhard Gaede (Herford), dass es zu Nationalprotestantismus und militaristischem Revisionismus in den 1920er Jahren pazifistische Alternativen gab, deren Ideen auch heute noch bedenkenswert sind.
Die Ausstellung können Sie vom 18. Mai bis 18. Juni 2021 unter folgendem Link besuchen:  
Begleitet wird die Ausstellung von der Ringvorlesung „Zwischen den Zeiten. Theologische, politische und ideengeschichtliche Konzepte in der Weimarer Republik“, die in Kooperation mit der Hanns-Lilje-Stiftung, dem Haus der Religionen Hannover, der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte e.V., dem Verein Begegnung – Christen und Juden e.V. sowie der Evangelischen Studierendengemeinde stattfindet.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Aufgezeichnete Vorträge werden in den kommenden Wochen jeweils am Dienstag hierhin hochgeladen:
Am Dienstag, dem 4.5., 18-20 Uhr c.t., spricht Alf Christophersen live per Zoom über Religiösen Sozialismus und Lutherrenaissance als politische Theologien der Zwischenkriegszeit. Zoom-Link  zu dieser Veranstaltung:
Meeting-ID: 821 2867 8273, Kenncode: 543720 


Verbotene Musik

Eine musikalische Reise

Bei der Veranstaltung „Verbotene Musik – Eine musikalische Reise“ stellten die beiden Musikerinnen Elena Kondraschowa (Geige) und Stella Perevalova (Klavier) aus Hannover eine Auswahl von Stücken jüdischer Komponisten vor, deren Musik und Wirken in der Zeit des Nationalsozialismus verboten waren. Begleitet wurden die Stücke durch eine Führung durch die historischen Hintergründe und die Lebensläufe der Komponisten durch Dr. Ursula Rudnick. Die beiden Musikerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die erst verbotene und teilweise vergessene Musik wieder zu beleben. Unter ihrer Auswahl befanden sich sowohl Melodien, die den Teilnehmern schon bekannt waren und unbekannte Lieder, die es sich kennenzulernen lohnt. Wer die Veranstaltung verpasst hat oder gerne mehr „Verbotene Musik“ hören möchte, hat die Möglichkeit, sich Elena Kondraschowa und Stella Perevalova nach Hause zu holen. Auf dem Programm stehen: Giacomo Meyerbeer: „Phantasie“ aus dem Stück „Der Prophet“, Henryk Wieniawski: „Mazurka“ , Fritz Kreisler: „Wiener Marsch“, Emmerich Kalman: „Zwei Märchenaugen“, Joseph Archon: „Wiegenlied“ und Irving Berlin: „Auswahl verschiedener Filmmusiken“.
Luise Steinbrink
You Tube-Link zu der Veranstaltung, Verbotene Musik, 6.4.2021