zurück zur Liste

archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Sonnabend
den 26. September 2020
19.30 Uhr
 
Kirche der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Göttingen
Untere Karspüle 11

Paul Celans Gedichte nach Auschwitz


Eine Erinnerung zu seinem hundertsten Geburtstag

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Schrader (Genf)

Paul Celan, der 1920 als Paul Antschel im rumänischen Czernowitz geboren wurde, gehört zu den größten Lyrikern des 20. Jahrhunderts.  Weltberühmt wurde er mit seiner „Todesfuge“, die die Schrecken der Shoah beklemmend einfängt.

Celans Eltern wurden selbst Opfer der NS-Verfolgung: Sein Vater starb in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Auch Paul Celan musste mehrere Jahre lang in rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Nach dem Krieg zog er nach Paris, wo er im Frühjahr 1970 in der Seine seinem Leben ein Ende setzte.

Hans-Jürgen Schrader, geb. 1943 in Bad Harzburg, Studium in Saarbrücken, Wien und Göttingen, ist em. ord. Professor für deutsche Literatur an der Universität Genf  und hat sich in mehreren Publikationen mit Paul Celan und seinem Werk auseinandergesetzt.

Der Vortrag gibt – im Jahr von Celans 100. Geburtstag und seinem 50. Todestag – einen anschaulichen Überblick über sein Leben, seine literarische Arbeit sowie seine Bedeutung für die neuere deutsche Lyrik und erschließt einige ausgewählte Gedichte.

Veranstalterin:  Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Göttingen e.V.

Der Eintritt ist frei, allerdings ist die Teilnehmerzahl ist aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln auf maximal 50 Personen beschränkt. Zur Platzreservierung erbitten wir eine Anmeldung an: info@gcjz-goettingen.de oder Tel. 0551-205 4746