zurück zur Liste

archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Sonntag
den 22. März 2020
16 Uhr
 
Löwenstein
Rote Straße 28 in Göttingen

„Aus jüdischer Sicht: Die Sintflut“ abgesagt


Jüdisches Lehrhaus
Löwenstein
Rote Straße 28 in Göttingen

Der Lernnachmittag mit Rabbiner Avraham Yitzchack Radbil muß aus aktuellem Anlaß abgesagt werden

Die SintflutErzählung ist wahrscheinlich die einzige Geschichte, die es in fast allen Kulturen gibt. Zwar variieren die Details, aber fast immer geht es um Wassermassen, die wegen der Sünden der Menschen auf die Erde niedergehen. Nur eine einzige gerechte Familie bleibt von der Sintflut verschont – von ihr stammen wir alle ab.

Rabbiner Radbil berichtet über die jüdische Sicht auf die SintflutGeschichte. Warum diese auch heute für uns alle aktuell und von Bedeutung ist, wird ausführlich erläutert: Noah wurde laut der biblischen Erzählung von Gott erwählt und vor einer großen Flut gewarnt. Er erhielt den Auftrag, eine Arche zu bauen, um damit sich und seine Familie, bestehend aus acht Personen, und die Landtiere vor der Flut zu retten. Zum Bau der Arche erhielt er genaue Angaben (Gen 6,14–16). Am Ende der Sintflut lief sie im Gebirge Ararat auf Grund (Gen 8,4).

Der Referent wurde 1984 in der Ukraine geboren und hat in Deutschland, England, den USA und Israel studiert. Er erhielt seine Smicha (Ordination) 2011 in München. Damit ist er seit dem Zweiten Weltkrieg einer der ersten zwei in Deutschland ausgebildeten orthodoxen Rabbiner.
Nach seiner Zeit als Assistenzrabbiner in Köln, einer zweieinhalbjährigen Tätigkeit in Freiburg sowie seit 2014 in Osnabrück wirkt er seit Anfang dieses Jahres als Gemeinderabbiner in Konstanz. Rabbiner Radbil ist Autor des 2011 beim Friedberger Verlagshaus Schlosser erschienenen Buches „Die moderne Welt durch die Brille der Tora: Jahrtausendalte Antworten auf moderne Fragen“. Im Vorjahr erschien sein Buch „Ein Zeichen für die Ewigkeit“ über die Schabbatgesetze. Zudem publiziert er regelmäßig in der Jüdische Allgemeine und anderen Zeitungen.

Der Vortrag und die Diskussion sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Dazu melden wir uns rechtzeitig.