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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Montag
den 9. März 2020
19 Uhr
 
Gemeindesaal St. Paulus
Wilhelm-Weber-Str. 15
Göttingen

„Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“


ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Partnerschaft zwischen Christen und Juden.

Vortrag von Dr. Stephan Goldschmidt:

Die Erklärung der orthodoxen Rabbiner vom 3. Dezember 2015 ist eine Sensation. Schon der Titel lässt am Horizont eine möglicher Partnerschaft der beiden Religionen aufscheinen: „Den Willen unseres Vaters im Himmel tun: Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen“. Die Erklärung ist eine beachtenswerte Reaktion von jüdisch-orthodoxer Seite auf sieben Jahrzehnte des christlich-jüdischen Dialogs, insbesondere auf die fünfzig Jahre zurückliegende Erklärung „Nostra aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils. Zusammen mit der Erklärung „Dabru Emet“ US-amerikanischer Rabbiner und jüdischer Intellektueller aus dem Jahr 2000 ist diese Erklärung ein Meilenstein des christlich-jüdischen Dialogs. Ganz selbstverständlich wird von den „christlichen Brüdern und Schwestern“ gesprochen und davon, dass die angebotene Hand der christlichen Geschwister ergriffen wird, um den Willen des himmlischen Vaters gemeinsam zu tun.

Zur Person: Dr. Stephan Goldschmidt war von 2001 bis 2010 Gemeindepfarrer in Kassel, wo er in mehreren Projekten mit der jüdischen Gemeinde und der Moscheegemeinde zusammenarbeitete. Anschließend leitete er acht Jahre lang das Referat Gottesdienst und Kirchenmusik im EKD-Kirchenamt und war Geschäftsführer der Liturgischen Konferenz in der EKD. Heute ist er Theologischer Referent im Sprengel Hildesheim-Göttingen.

Eine Veranstaltung der GCJZ Göttingen in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde St. Paulus

Weitere Information zu diesem Thema: hier klicken (PDF-Datei)