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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Sonntag
den 2. Februar 2020
16 Uhr
 
BBS II
Godehardstraße 11
Göttingen

Finissage der Fotoausstellung „4074 Tage | Tatorte der NSU-Morde"


Finissage, aber kein Schlussstrich!

Fotoausstellung „4074 Tage | Tatorte der NSU-Morde"
Ort: Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"| Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Programm

14:15 Uhr
Vortrag „Es ist noch lange nicht zu Ende“ mit AyşeGüleç, Initiative 6. April, Kassel
Auch mehr als 13 Jahre nach der Ermordung des Kasselers Halit Yozgat durch den rechtsterroristischen NSU kann und darf kein Schlussstrich gezogen werden. Zu viele Fragen sind immer noch offen: nach der Rolle des Verfassungsschützers Andreas Temme, der am Tatort gewesen ist, nach den Akten des Verfassungsschutzes, die noch für Jahrzehnte gesperrt bleiben sollen, nach den Unterstützer_innen, die der NSU in Kassel gehabt haben muss. Wie tödlich die Gefahr ist, die von der örtlichen Neonazi-Szene bis heute ausgeht, hat der Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke am 2. Juni 2019 gezeigt.

15:00 Uhr
Führung durch die Fotoausstellung „4074 Tage | Tatorte der NSU-Morde" mit Roland Zeyen, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Veranstaltet von: Geschichtswerkstatt Göttingen, Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit“, und Haus der Kulturen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – 9. November - 27. Januar.

Gefördert durch: Partnerschaft für Demokratie, Jugendhilfe Göttingen e.V. und Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

* Die Ausstellung liegt ebenerdig und mit separatem Eingang im Gebäude der BBS II, zu Fuß kaum fünf Minuten vom Westausgang des Göttinger Bahnhofs entfernt. Parkmöglichkeiten: Vor dem Ausstellungsraum gibt es nur wenige Kurzzeit-Parkplätze. Es ist empfehlenswert, den Parkplatz Schützenplatz auf der anderen Seite der Godehardstraße zu nutzen (Zufahrt über Hildebrandstraße, siehe Wegeweiser auf unsere Website) und zu Fuß über die Straße zum Ausstellungs-Eingang an der Godehardstraße zu gehen.

 

Ausstellung: Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945

Godehardstraße 11 [mit separatem Eingang im Gebäude der BBS II]
37081 Göttingen

Telefon: 0551 / 29 34 69 01
E-Mail: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu

Website: www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu

Öffnungszeiten:
mittwochs 10-14 Uhr
freitags 10-14 Uhr
jeden 1. Sonntag im Monat 14-17 Uhr
und für Gruppen nach Vereinbarung