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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Donnerstag
den 31. Januar 2019
19 Uhr
 
Altes Rathaus Göttingen

Wenn die Shoah zum Vogelschiss erklärt wird - Erinnern in den Zeiten des Rechtsrucks


Zentrale Gedenkveranstaltung des Bündnisses 27. Januar, zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Heute ist mit der AFD eine rechtsradikale und geschichtsrevisionistische Partei im deutschen Bundestag vertreten .Ihr Fraktionsvorsitzender Alexander Gauland bezeichnet „Hitler und die Nazis“ als einen „Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“. Überlebende des KZ Bergen-Belsen verwahren sich gegen die Beteiligung eben dieser AfD im Stiftungsrat der niedersächsischen Gedenkstätten. Während sich das gesellschaftliche Klima immer weiter nach rechts verschiebt, rückt der Zeitpunkt näher, an dem keine Überlebenden des NS-Terrors mehr berichten können. Was folgt daraus? Wie kann sich Erinnerungspolitik dem Rechtsruck entgegen stellen? Müssen Gedenkstätten aufgrund dieser politischen Dynamik zu aktiven politischen Akteurinnen avancieren?

Wir diskutieren mit der Schriftstellerin und Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano, dem ehemaligen Leiter der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten Prof. Habbo Knoch und der Historikerin und Publizistin Cornelia Siebeck.

Update am 30.01.2019: leider hat Esther Bejarano nach einem Sturz am 27.01. ihre beteiligung an der Veranstaltung absagen müssen. Ihr geht es soweit gut, sie hat allerdings noch Schmerzen.