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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Mittwoch
den 22. März 2017
19.30 Uhr
 
Gemeindesaal der Kreuzkirchengemeinde
Immanuel-Kant-Straße 46

Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation (mehrere Termine)


Eine Ortsbestimmung

Drei Abende mit Vortrag und Gespräch

Eine Kooperation mit der ev.-luth. Kreuzkirchengemeinde

22. März: Die EKD, Paulus und die Juden

Referent: Prof. Dr. Florian Wilk, Seminar für Neues Testament an der Theologischen Fakultät Göttingen

Die Arbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland an der Erneuerung ihres Verhältnisses zum Judentum hat im Herbst 2016 neue Impulse erhalten: Die Synode hat der ‚Judenmission’ eine Absage erteilt; die revidierte Lutherbibel ist erschienen. Florian Wilk stellt dar und kommentiert, wie dabei die einschlägigen Aussagen des Apostels Paulus, auf denen der Erneuerungsprozess wesentlich gründet, behandelt und ausgelegt werden.

29. März: Martin Luthers Stellung zu den Juden

Referent: Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, langjähriger Leiter des Instituts Kirche und Judentum, Berlin

„Ende einer Feindschaft – Beginn einer Freundschaft?“ so umschreibt Peter von der Osten die ungeheure Spannbreite, in der sich die Auseinandersetzung um Luthers Stellung zu den Juden bewegt. Der emeritierte Professor für Neues Testament stellt sich dem schwierigen Erbe, das der Reformator im Blick auf das Judentum hinterlassen hat, und sucht zugleich nach  Perspektiven der Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden

5. April: Reformationsjahr 2017 – Eine jüdische Stimme im Dialog mit dem Christentum

Referent: Dr. Gábor Lengyel, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinden Hannover und Göttingen

Seit Mitte der achtziger Jahre engagiert sich Rabbiner Gábor Lengyel im christlich-jüdischen Dialog und ist auch Lehrbeauftragter an der Leibniz-Universität Hannover. Er berichtet von der   Entwicklung und den Veränderungen in der Verhältnisbestimmung zwischen Juden und Christen sowie seinen persönlichen Erfahrungen.

jeweils 19.30 Uhr