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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Dienstag
den 10. Januar 2017
19.30 Uhr
 
Jüdische Gemeinde
Angerstraße 14 in Göttingen

Jüdinnen und Juden im rumänischen Besatzungsgebiet Transnistrien 1941 bis 1944


Der Blick richtet sich auf Südosteuropa und ein vergessenes Kapitel des Holocaust. Was geschah mit Jüdinnen und Juden in der Bukowina und in Bessarabien nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941? Rumänien war damals ein faschistisches Regime unter der Führung von General Antonescu. Für die Unterstützung des Feldzugs gegen die Sowjetunion überließ Hitler ihm einen Landstrich zwischen Dnjester und Bug: Transnistrien. Damit begannen sofort die Deportationen der Jüdinnen und Juden aus der unmittelbaren Umgebung und ihre Vernichtung in diesem Gebiet. Der Vortrag von PD Dr. Mariana Hausleitner von der Freien Universität Berlin beleuchtet die Rolle Rumäniens im Zusammenhang und im Ablauf des damaligen Geschehens.

Diese Veranstaltung wird durchgeführt vom Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V., Region Göttingen. Sie findet in Kooperation mit der Projektwerkstatt „Spurensuche“ in der Reihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ statt.
www.gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten:
EMail: goettingen@bw-verdi.de, oder Tel. 0551/47188