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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Montag
den 20. Juni 2016
18 Uhr
 
Gewerkschaftshaus bei ver.di
Groner Tor-Str. 32

Verbrechen der Wehrmacht - Zeitzeugen berichten


Projektwerkstatt Spurensuche mit VVN-BdA Kreisvereinigung Göttingen und Bildungswerk ver.di:
Verbrechen der Wehrmacht - Zeitzeugen berichten: Was geschah im März 1944 in Ozarichi?

Auf dem Rückzug der deutschen Wehrmacht vor der nachrückenden Front der Roten Armee wurden Menschen, die nicht mehr arbeitsfähig waren, „als unnütze Esser“ ausgesondert und in Todeslagern eingezäunt und zurückgelassen.

Ein solches Todeslager war das KZ Ozarichi, nahe den Pripjetsümpfen zwischen Gomel und Minsk in Weißrussland, um die Rote Armee aufzuhalten und den Rückzug der Deutschen zu sichern.

Dieses Lager wurde auf Veranlassung des Göttinger Generaloberst Friedrich Hoßbach eingerichtet.

Der Beginn des Überfalls auf die Sowjetunion vor 75 Jahren ist Anlass, an dieses verbrecherische Kapitel des Vernichtungskrieges zu erinnern. Dazu sind 7 Zeitzeugen eingeladen, die das Lager überlebt haben. Gastgeber ist der Caritasverband der Diözese Hildesheim mit dem Maximilian-Kolbe-Werk. Zu Gast sind die Überlebenden im Kolping-Ferienparadies auf dem Pferdeberg bei Duderstadt.