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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Dienstag
den 12. Juli 2016
20.15 Uhr
 
Zentrales Hörsaalgebäude ZHG 001

„Um Gottes Willen“ – Welche Rolle spielen religiöser Fundamentalismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft?


** Datum geändert: 12.07. statt 05.07 **

Der jüdische Erziehungswissenschaftler und Publizist Professor Dr. Micha Brumlik wurde vom Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit der Buber-Rosenzweig-Medaille 2016 ausgezeichnet. Das diesjährige Motto „Um Gottes Willen“ geht er unter dem Aspekt religiös-fundamentalistisch motivierter Antisemitismen in den westlichen Gesellschaften des sog. „christlichen Abendlandes“ an.

Als ehem. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christen und Juden beim Deutschen Evangelischen Kirchentag (1991-2006) ist Professor Brumlik mit der christlichen Geistes- und Dogmengeschichte bestens vertraut und positioniert sich klar dazu, zuletzt in der Debatte um die Stellung des Alten Testaments, in der das Konzept des Göttinger Theologen Emanuel Hirsch eine nicht unbedeutende Rolle spielte.

Micha Brumlik, Publikationen (Auswahl):

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/22056
Die Gnostiker. Der Traum von der Selbsterlösung des Menschen, 1992 / 2000
Advokatorische Ethik. Zur Legitimation pädagogischer Eingriffe, 1992
Schrift, Wort und Ikone – Wege aus dem Bilderverbot, 1994 / 2004
Kein Weg als Deutscher und Jude, 1996 / 2000
Deutscher Geist und Judenhass.

                Das Verhältnis des philosophischen Idealismus zum Judentum, 2000 / 2001
Aus Katastrophen lernen. Grundlagen zeitgeschichtlicher Bildung in menschenrechtlicher Absicht, 2004
Kritik des Zionismus, 2007.
Kurze Geschichte: Judentum, 2009
Entstehung des Christentums. Kurze Geschichte in 5 Kapiteln, 2010