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archivierte Ankündigung:

Veranstaltung

Mittwoch
den 2. Juli 2014
19 Uhr
 
Theologicum Platz der Göttinger Sieben 2 Raum TO 134

Die Stellung der Hannoverschen Landeskirche zum Judentum


Perspektiven aus jüdischer und christlicher Sicht
nach der Änderung der Kirchenverfassung

Landesrabbiner Rabbiner Jonah Sievers, Braunschweig, und Prof. Dr. Florian Wilk, Göttingen

Am 28. 11. 2013 hat die Synode der Evang.-luth. Landeskirche Hannovers die Kirchenverfassung um Grundaussagen zum Verhältnis von Kirche und Judentum ergänzt. In dieser Ergänzung identifiziert die Landeskirche die „Treue Gottes zum jüdischen Volk“ als Vorzeichen, das ihre eigenen Tätigkeiten selbstverständlich prägt, und betont, dass sie „durch GottesWort und Verheißung“ mit ihm „verbunden“ ist.

Die beiden Referenten waren am Entstehungsprozess des Textes beteiligt. Sie berichten von den dabei geführten Diskussionen und erläutern, jeweils aus ihrer Sicht, den Sachgehalt und die Bedeutung der beschlossenen Formulierungen.